SecuCheck-IQ
Rechtliches

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Nutzung von SecuCheck-IQ.

Vorläufiger B2B-Entwurf

Diese AGB sind auf Unternehmen ausgerichtet. Betreiberangaben, Bestellablauf, Zahlungsfrist und Kündigungsweg müssen vor dem öffentlichen Livegang mit dem tatsächlichen Geschäftsmodell abgeglichen und rechtlich geprüft werden.

1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über SecuCheck-IQ zwischen [VOLLSTÄNDIGER NAME / FIRMA, RECHTSFORM UND ANSCHRIFT] – nachfolgend „Anbieter“ – und dem Kunden.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher können keine kostenpflichtigen Leistungen buchen.

Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

2. Leistungen von SecuCheck-IQ

SecuCheck-IQ stellt digitale Werkzeuge zur strukturierten Selbsteinschätzung von IT-Sicherheits- und Compliance-Themen bereit. Je nach gewählter Leistung gehören dazu insbesondere:

  • ein kostenloser Schnell-Check mit einer ersten Einordnung,
  • ein kostenpflichtiges Assessment mit Analysebericht, priorisierten Maßnahmen und Nachweisübersicht,
  • ein Datenpannen-Modul zur strukturierten Erfassung und ersten Einordnung eines möglichen Vorfalls sowie
  • eine laufende Sicherheitsübersicht zur Aktualisierung von Angaben, Maßnahmen und Nachweisen.

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt der Buchung angezeigten Leistungsbeschreibung.

3. Fachliche Grenzen

Die Ergebnisse beruhen auf den Angaben des Kunden. SecuCheck-IQ führt keine technische Prüfung von Systemen, keinen Schwachstellenscan und keinen Penetrationstest durch. Die Leistung ersetzt keine Rechtsberatung, Zertifizierung, behördliche Prüfung oder individuelle Prüfung durch qualifizierte Fachpersonen.

Hinweise auf Gesetze, Standards und Frameworks dienen der strukturierten Orientierung. Der Anbieter schuldet keinen bestimmten Score, keine Zertifizierbarkeit, keine behördliche Anerkennung und keinen bestimmten wirtschaftlichen oder rechtlichen Erfolg.

Bei laufenden Cyberangriffen oder sicherheitskritischen Vorfällen muss der Kunde unverzüglich geeignete IT-, Incident-Response- und gegebenenfalls rechtliche Maßnahmen einleiten. SecuCheck-IQ ist kein Notfall- oder Meldedienst und übermittelt keine Meldung automatisch an Behörden.

4. Vertragsschluss und Kundenkonto

Die Darstellung von Leistungen auf der Website ist noch kein verbindliches Angebot. Der Kunde gibt mit Abschluss des vorgesehenen Bestellvorgangs eine verbindliche Bestellung ab. Der Vertrag kommt durch ausdrückliche Bestätigung, Freischaltung der gebuchten Leistung oder Bereitstellung des Berichts zustande.

[BESTELLABLAUF, KORREKTURMÖGLICHKEITEN, VERTRAGSSPRACHE UND SPEICHERUNG DES VERTRAGSTEXTES TECHNISCH PRÜFEN UND ERGÄNZEN].

Zugangsdaten sind geheim zu halten und dürfen nur berechtigten Personen des Kunden zugänglich gemacht werden. Der Kunde informiert den Anbieter unverzüglich über eine vermutete unbefugte Nutzung.

5. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt vollständige und nach bestem Wissen zutreffende Angaben bereit, prüft Zwischenergebnisse und hält seine Angaben aktuell. Fehlende Informationen sind als offen zu kennzeichnen und dürfen nicht durch Vermutungen ersetzt werden.

Der Kunde darf nur Daten eingeben, zu deren Verarbeitung er berechtigt ist. Personenbezogene Angaben sind auf das erforderliche Maß zu beschränken. Passwörter, private Schlüssel, API-Schlüssel, Zugangstoken oder sonstige Zugangsdaten dürfen nicht eingegeben werden.

Vor einer externen Verwendung prüft eine verantwortliche Person des Kunden die Ergebnisse auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Eignung für den konkreten Zweck.

6. Preise und Zahlung

Es gelten die bei der Buchung ausgewiesenen Preise. Gegenüber Unternehmern verstehen sich alle Preise netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern sie nicht ausdrücklich als Bruttopreise bezeichnet sind.

Einmalige Leistungen werden mit Vertragsschluss fällig. Wiederkehrende Entgelte werden zu Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums fällig. [ZAHLUNGSARTEN, RECHNUNGSFRIST UND FOLGEN EINES ZAHLUNGSVERZUGS AN DEN TATSÄCHLICHEN CHECKOUT ANPASSEN].

7. Laufzeit und Kündigung

Einmalige Leistungen enden mit vollständiger Bereitstellung der vereinbarten Leistung. Die laufende Sicherheitsübersicht beginnt mit der Freischaltung und läuft auf unbestimmte Zeit mit monatlichen Abrechnungszeiträumen.

Das Abonnement kann mit Wirkung zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Bereits begonnene Abrechnungszeiträume werden nicht anteilig erstattet. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Kündigungsweg: [KUNDENKONTO UND/ODER E-MAIL-ADRESSE ERGÄNZEN].

8. Verfügbarkeit und Änderungen

Der Anbieter bemüht sich um eine zuverlässige Bereitstellung. Eine jederzeit unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird nicht geschuldet. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, technische Störungen und Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs können die Nutzung vorübergehend einschränken.

Der Anbieter darf Funktionen weiterentwickeln, wenn der vertragsgemäße Kernnutzen erhalten bleibt. Wesentliche nachteilige Änderungen laufender Leistungen werden rechtzeitig angekündigt. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.

9. Nutzungsrechte

Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die für ihn erstellten Berichte und Exporte für eigene interne Geschäftszwecke sowie für die Kommunikation mit eigenen Kunden, Versicherern, Investoren, Auditoren und Beratern zu verwenden.

Eine Weiterveräußerung, öffentliche Bereitstellung, systematische Vervielfältigung oder Nutzung zur Entwicklung eines konkurrierenden Angebots ist ohne Zustimmung des Anbieters nicht gestattet. Rechte des Kunden an seinen eingegebenen Inhalten bleiben unberührt.

10. Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Parteien behandeln als vertraulich erkennbare Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten ausschließlich im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn dieser Verarbeitung einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

11. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, aus einer ausdrücklich übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

Der Kunde bleibt für seine fachlichen, technischen, organisatorischen und rechtlichen Entscheidungen sowie für die Prüfung der Ergebnisse verantwortlich. Dieser Hinweis beschränkt keine Haftung, soweit sie gesetzlich nicht beschränkt werden darf.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: 9. September 2026